Bahnverkehr weiter stark beeinträchtigt

Baden-Baden/Stuttgart (lsw/ans) – Der Streik der GDL hat auch am Freitagmorgen für Zugausfälle und Verspätungen in Baden-Württemberg gesorgt. Es kommt zudem zu massiven Störungen im Raum Heilbronn.

Im Fernverkehr steht nur ein Viertel des normalen Fahrplans zur Verfügung. Foto: Anna Strobel

Im Fernverkehr steht nur ein Viertel des normalen Fahrplans zur Verfügung. Foto: Anna Strobel

Von BT-Volontärin Anna Strobel

Der Ersatzplan laufe aber erneut gut an, wie eine Sprecherin der Bahn am Morgen sagt. Die Situation an den Bahnhöfen sei verhältnismäßig entspannt. Im Regionalverkehr will die Bahn etwa 40 Prozent des regulären Fahrplans aufrecht erhalten, im Fernverkehr soll jeder vierte Zug fahren. S-Bahn-Linien im Stuttgarter Großraum sollen weiterhin im Stundentakt fahren. Der bundesweite Ausstand der Lokomotivführer im Personenverkehr hatte am Donnerstag um 2 Uhr begonnen. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik in der laufenden Tarifrunde bei der Bahn will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro mehr Nachdruck verleihen. Die Deutsche Bahn hatte ursprünglich eine deutlich längere Laufzeit von rund 40 Monaten angestrebt. Mit dem neuen Angebot hat sie nun 36 Monate in Aussicht gestellt sowie eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro. Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. Allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge der Streiks möglich.

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Erstellt:
3. September 2021, 11:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 54sec

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