Altmaier hofft auf Befreiungsschlag

Berlin (bms) – Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat zum Gipfel geladen. Mit den Vertretern von über 40 Wirtschaftsverbänden will er sich per Videokonferenz zur aktuellen Lage austauschen.

Muss derzeit viel Kritik einstecken: Peter Altmaier. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

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Muss derzeit viel Kritik einstecken: Peter Altmaier. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

Von BT-Korrespondent Hagen Strauß

Schon vor einigen Wochen fühlte sich das Bundeswirtschaftsministerium gezwungen, in die Offensive zu gehen – regelmäßig werden seitdem die neuesten Abrufzahlen zu den Corona-Hilfen an die Presse verschickt, sozusagen als Erfolgsnachweis. Doch die Kritik am Minister verstummt nicht. Ob Peter Altmaier (CDU) mit dem für den am heutigen Dienstag geplanten Wirtschaftsgipfel ein Befreiungsschlag gelingt, ist fraglich.
Beginn der Videokonferenz soll um zehn Uhr sein, bereits nach zweieinhalb Stunden will der Saarländer die Presse informieren. Seine Sprecherin verwies auf eine Vielzahl von Eingeladenen – insgesamt werden über 40 Verbände zugeschaltet, darunter alle bekannten Wirtschaftsvereinigungen plus Vertreter der Branchen Tourismus, Veranstaltungen, Versicherungen, Elektronik. „Die Liste könnte ich lange fortsetzen“, so die Sprecherin. Keiner soll fehlen. Ziel sei es, die aktuelle Lage der Unternehmen in der Corona-Krise zu thematisieren und über mögliche Öffnungsperspektiven zu sprechen. „Natürlich werden die Wirtschaftshilfen Thema sein.“

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