Ärger nach Erdbeben durch Geothermie

Offenburg/Rheinau (fk) – Viele Rheinanlieger, etwa in der Gemeinde Honau, monieren Dutzende Schäden nach Erdbeben durch Geothermiebohrungen im Elsass. Die Schadensregulierung lässt auf sich warten.

Wegen zahlreicher Erdbeben wurde das Geothermieprojekt in Vendenheim von der Präfektin der Region Grand Est im Dezember gestoppt. Foto: Frederick Florin/AFP/Archiv

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Wegen zahlreicher Erdbeben wurde das Geothermieprojekt in Vendenheim von der Präfektin der Region Grand Est im Dezember gestoppt. Foto: Frederick Florin/AFP/Archiv

Von BT-Redakteur Florian Krekel

Nicht weniger als 88 Erdbeben mit einem Epizentrum bei der elsässischen Gemeinde La Wantzenau hat der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg (LED) seit Mai 2019 registriert. 13 davon hatten eine Magnitude von mindestens zwei und waren demnach auch auf deutscher Seite des Rheins zu spüren; vor allem in der Ortenau. Auslöser: eine Geothermiebohrung. Sie ist inzwischen – wohlgemerkt vorerst – eingestellt, doch der Kampf um Schadensersatz für Risse an Gebäuden geht erst so richtig los.

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