Zukunftsprojekt nimmt Fahrt auf

Rastatt (red) – Mit dem Zukunftsprojekt „Landkreis 2030“ will der Kreis Rastatt die Weiterentwicklung der Region in den kommenden zehn Jahren forcieren. Mitarbeiter der Verwaltung kamen dafür in Workshops zusammen.

Das Landratsamt Rastatt will die Kompetenz der eigenen Belegschaft für die Weiterentwicklung der Region nutzen. Foto: Andrea Katz/LRA

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Das Landratsamt Rastatt will die Kompetenz der eigenen Belegschaft für die Weiterentwicklung der Region nutzen. Foto: Andrea Katz/LRA

Mit konkreten Bildern für die Zukunft haben Mitarbeiter des Landratsamts die Entwicklung des Landkreises weitergedacht. Das Zukunftsprojekt hatte Landrat Toni Huber bei seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr angekündigt, im Dezember 2021 soll der Prozess abgeschlossen sein. Ziel ist es, für die Entwicklung des Landkreises in den nächsten zehn Jahren prägnante Leitsätze zu entwickeln, an denen sich alle Vorhaben messen lassen müssen.

Das Handlungsspektrum reicht einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt zufolge von den Schulen über das Klinikum, die Kulturangebote und die Volkshochschule bis zum Straßenbau und öffentlichen Nahverkehr.

Anhand von Schwerpunkten werden sieben Themenfelder bearbeitet: Familie und Soziales, Bildung und Kultur, Integration und Vielfalt, Mobilität und Infrastruktur, Ökologie und Gesundheit, Wirtschaft und Lebensqualität sowie Energie und Klimaschutz. Dezernent Mario Mohr, der das Zukunftsprojekt steuert, ist von dem breit gefächerten Spektrum an Ideen aus dem Landratsamt überrascht. Die von Anfang an verfolgte Strategie gehe somit auf: „Wir nutzen die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kaufen nicht einfach nur Vorgaben von externen Beratern ein“, erklärt Dezernent Mohr. Die Organisation der Workshops hat Jochen Klebsch übernommen. Als Moderatoren der Zusammenkünfte wurden Andrea Katz und Christoph Weinmann gewonnen.

Mehr als 900 Eingaben

Im Vorfeld der Workshops hatte es im Landratsamt eine Online-Umfrage gegeben, bei der bereits mehr als 900 Eingaben für die Entwicklung des Landkreises eingereicht wurden. Diese gleichen die Teilnehmer der Workshops derzeit in einem dynamischen Prozess miteinander ab, gewichten diese und verdichten sie letztlich zu Leitsätzen. Wenn alle Ansätze hausintern verarbeitet sind, werden sie extern überprüft. Eingebunden werden dabei sowohl Gemeinden und Verbände wie auch die Wirtschaft und der Kreistag, informiert die Pressestelle des Landratsamts. „Wir spüren schon jetzt, dass sich viele Beschäftigte des Hauses einbringen und darüber hinaus durch das Projekt die Arbeitsgebiete der Kollegen besser kennenlernen“, erklärt Mohr.

Im Sommer 2021 wird der erste Entwurf eines „Zukunftsprogramms 2030“ erwartet. Mohr hofft auf ein „kurzes und prägnantes Ergebnis, auf das alle immer wieder gerne zurückgreifen“. Die spätere Umsetzung des Zukunftsprojekts soll ständig evaluiert werden.

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4. Oktober 2020, 10:00 Uhr
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