Zähes Ringen mit Kaugummiresten in Fußgängerzone

Rastatt (dm) – Immer mehr Kaugummireste überziehen die Rastatter Fußgängerzone. Doch was tun? Die Reinigung ist teuer, offenbar wenig effektiv und nicht nachhaltig. Eine kritisch-launige Betrachtung:

Wegwerf- als Ausspuckgesellschaft: Kaugummifleckiges Stück Fußgängerzone in der Rastatter Innenstadt. Die Stelle befindet sich direkt neben einem Mülleimer. Foto: Daniel Melcher

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Wegwerf- als Ausspuckgesellschaft: Kaugummifleckiges Stück Fußgängerzone in der Rastatter Innenstadt. Die Stelle befindet sich direkt neben einem Mülleimer. Foto: Daniel Melcher

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Eine Masse aus nicht abbaubarem Kunststoff, Zucker, Aluminiumoxid, Kieselsäure und Cellulose, von Speichel durchtränkt: Nach und nach wird damit die Innenstadt gepflastert. Eklig? Glauben Sie nicht? Schauen Sie beim nächsten Gang durch Post- und Kaiserstraße mal genauer hin. Diese ganzen hell- und dunkel-grauen (und ganz selten auch mal farbigen) Kleckse und Flecken zu Ihren Füßen: Ja, das sind von Menschen durchgekaute und ausgelutschte Kaugummis oder deren Reste. Festgetreten und gegenüber „normaler“ Stadtreinigung resistent. Und es werden immer mehr; scheinbar unaufhaltsam breiten sie sich aus. Hier wird die Wegwerf- zur Ausspuckgesellschaft.

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Erstellt:
15. April 2021, 09:30 Uhr
Lesedauer:
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