Wohnungsbrand in Rastatt: Soll Beschuldigter dauerhaft in die Psychiatrie?

Rastatt (sl) – Ein Rastatter soll im Verfolgungswahn seine Wohnung angezündet haben. Die Staatsanwaltschaft strebt seine dauerhafte Unterbringung an. Nun muss das Landgericht entscheiden.

Den Brand am 2. September bekommt die Feuerwehr relativ schnell in den Griff. Die Frage nach der Schuldfähigkeit des mutmaßlichen Brandstifters zieht sich noch hin. Foto: FFW/av

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Den Brand am 2. September bekommt die Feuerwehr relativ schnell in den Griff. Die Frage nach der Schuldfähigkeit des mutmaßlichen Brandstifters zieht sich noch hin. Foto: FFW/av

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Soll ein 49-jähriger Rastatter, der beschuldigt wird, seine Wohnung und damit beinahe das ganze Haus in Brand gesteckt zu haben, dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden, oder ist der offenbar seelisch erkrankte Mann inzwischen so stabil, dass er keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit darstellt? Vor dieser Frage steht die zweite Große Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden. Dabei will sie sich nicht allein auf das Gutachten des Chefarzts der Achertal-Klinik Ottenhöfen stützen, wo der Beschuldigte zeitweise untergebracht war.

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Erstellt:
18. Februar 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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