Wohnbebauung statt illegaler Müllkippe

Rastatt (ema) – Wieder wird gerodet. Und abermals keimt Hoffnung auf, dass eine der letzten Lücken im Rheinauer Ring bebaut und das Grundstück Nummer 66 nicht als Müllplatz missbraucht wird.

Die Rodung im Rheinauer Ring 66 fördert einiges an Müll zutage. Im Frühjahr soll hier der Bau von drei Häusern mit insgesamt 72 Wohnungen starten. Foto: Sabine Wenzke

© sawe

Die Rodung im Rheinauer Ring 66 fördert einiges an Müll zutage. Im Frühjahr soll hier der Bau von drei Häusern mit insgesamt 72 Wohnungen starten. Foto: Sabine Wenzke

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

„Es ist furchtbar“, kann die Seniorin nur den Kopf schütteln. Als sie mit ihrem Hund spazieren geht und einen Blick auf das Grundstück wirft, wird der Charakter der Fläche überdeutlich. Eine Fachfirma ist mit Bagger und weiterem Gerät dem Wildwuchs zu Leibe gerückt. Ergebnis der Rodung: „Jetzt wird der ganze Müll und Dreck sichtbar“, sagt die Passantin, die nicht mit Namen genannt werden will. Sogar ein Trampelpfad wird erkennbar, der offenbar genutzt wurde, um illegal Grünabfall auf der Brache zu entsorgen. Die Gitterzäune um das 12.344 Quadratmeter große Grundstück haben nur mit Lücken ihren Zweck erfüllt. André Lang weiß um den Zustand des Geländes. Der Geschäftsführer des Ludwigsburger Unternehmens Wohnbau Reisser würden liebend gerne beenden. Der Investor hatte das Grundstück gekauft und verfügt mittlerweile über eine Baugenehmigung zur Errichtung von 72 Wohnungen.

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