„Wir haben in Abgründe geblickt“

Rastatt (dm) – In der Corona-Krise laufen im Verwaltungsstab des Landratsamts die Fäden zusammen. Vertreter der Behörde, des Klinikums, der Polizei, des Katastrophenschutzes und sogar ein Bundeswehrmajor gehören der regionalen Schaltzentrale an.

Vorerst zum letzten Mal in großer Besetzung: Stabsmitglieder gestern Morgen im Kreistagssaal. Foto: F. Vetter

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Vorerst zum letzten Mal in großer Besetzung: Stabsmitglieder gestern Morgen im Kreistagssaal. Foto: F. Vetter

Von Daniel Melcher

Landratsamtschef Toni Huber, Vertreter einzelner Behördenämter, des Klinikums, der Polizei, des Katastrophenschutzes, sogar ein Bundeswehrmajor finden sich an diesem Montagmorgen im Kreistagssaal ein: Der sogenannte Verwaltungsstab tritt zusammen. Über Wochen hinweg fungiert er im Zuge der Corona-Pandemie – dieser bis dato beispiellosen Krise – als regionale Schaltzentrale. Auch das ist bislang ohne Beispiel im Kreis Rastatt.
Auf 40 Lagebesprechungen blickt man dort nun zurück, 13 zunächst im engeren Krisenstab, weitere 27 Mal in der „großen Besetzung“, wie es der Landrat formuliert. Was gab und gibt es nicht alles zu regeln beziehungsweise umzusetzen in dieser Corona-Krise: Alles in allem „unheimlich viel Arbeit“.

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Erstellt:
25. Mai 2020, 21:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 56sec

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