Wertstoffhof doch wieder im Gespräch

Rastatt (ema) – Obwohl ein Gutachter vor einem Jahr davon abgeraten hat, liebäugelt der Landkreis mit dem Bau eines weiteren Wertstoffhofs – bei Bietigheim.

An der Ecke B3/K3737, neben Hauraton, erwägt der Landkreis den Bau eines Wertstoffhofs. Die Gemeinde Bietigheim zeigt sich „ergebnisoffen“. Foto: Willi Walter

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An der Ecke B3/K3737, neben Hauraton, erwägt der Landkreis den Bau eines Wertstoffhofs. Die Gemeinde Bietigheim zeigt sich „ergebnisoffen“. Foto: Willi Walter

Von Egbert Mauderer

Der Landkreis Rastatt trägt sich jetzt doch wieder mit dem Gedanken, einen Wertstoffhof für den nördlichen Landkreis zu errichten. Im Betriebsausschuss des Kreistags nannte Landrat-Stellvertreter Jörg Peter den Standort Bietigheim.
Die Entwicklung kommt überraschend. Vor fast genau einem Jahr hatte die Kreisverwaltung noch ein Gutachten präsentiert, wonach der Bedarf mit den Standorten Oberweier und Vimbuch – ergänzend kommen die privaten Annahmestellen Hurrle (Ottenau) und Hofmann (Rastatt) hinzu – gedeckt werden könne. Statt dem Neubau eines weiteren Wertstoffhofs (geschätzte Kosten: 3,5 Millionen Euro, jährliche Betriebskosten: 600.000 Euro) plädierten die Experten dafür, die Mülldeponie Oberweier zu ertüchtigen – durch Verbesserungen mit Umbauten, mehr Personal und Technik.

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