Wenig Überraschung, aber viel Ärger bei Katholiken

Rastatt (as) – Wut, Frust, Enttäuschung: Das jüngste Missbrauchsgutachten und die Falschaussage des emeritierten Papstes treiben viele haupt- und ehrenamtlich tätige Katholiken auch in Mittelbaden um.

Das Kreuz mit der Institution: Viele Haupt- und Ehrenamtliche der katholischen Kirche sind wütend und fordern Erneuerung.Foto: Nicolas Armer/dpa

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Das Kreuz mit der Institution: Viele Haupt- und Ehrenamtliche der katholischen Kirche sind wütend und fordern Erneuerung.Foto: Nicolas Armer/dpa

Von Anja Groß

Rastatt – Eine Überraschung ist es offenbar für viele Katholiken in Mittelbaden nicht mehr, was dieser Tage im Münchner Missbrauchsgutachten zutage kam – allenfalls, dass Vertuschung und Wegschauen bis in höchste Kirchenkreise reichen. Ärger und Frust bei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sind enorm, wie eine Umfrage zeigt: Über den Umgang mit den Vorfällen, das mangelnde Mitgefühl mit den Opfern, die Doppelmoral, die bis zum emeritierten Papst reicht, sowie Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust, den sie alle spüren.

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