Weitere Zweifel an Art der Kindervernehmung

Rastatt (ema) – In die Debatte um die Vernehmung von Kindern im Wintersdorfer Missbrauchsfall schaltet sich jetzt auch die Beratungsstelle Cora ein. Im Fokus steht das Glaubwürdigkeitsgutachten.

Mehrere Dutzend Kinder (Symbolfoto) sind mittlerweile nach Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe in therapeutischer Behandlung. Foto: av

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Mehrere Dutzend Kinder (Symbolfoto) sind mittlerweile nach Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe in therapeutischer Behandlung. Foto: av

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Die Kritik an Staatsanwaltschaft und Ermittlungsrichterin im Wintersdorfer Missbrauchsfall reißt nicht ab. Jetzt meldet sich auch der Baden-Badener Verein Cora (Verein gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt) zu Wort und zieht die Methode des Glaubwürdigkeitsgutachtens nach der Vernehmung von sieben Kindern in Zweifel.
Dabei wird auch deutlich, dass der Fall eine noch größere Dimension hat als bislang bekannt. Allein die Rastatter Beratungsstelle Feuervogel ist mit 36 Familien betraut, hinzukommen 23 bei der Beratungsstelle Cora und weitere bei den psychologischen Beratungsstellen Rastatt und Baden-Baden. Mehr als 30 Kinder wurden und werden aufgrund sehr auffälligen Verhaltens allein in einer Praxis therapeutisch behandelt, dazu kommen drei weitere psychotherapeutische Anlaufstellen, so der Baden-Badener Verein.

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