Volksschauspiele und Corona: Insolvenz war möglich

Ötigheim (sl) – Eine Million Euro vom Land sorgen für Aufatmen hinter den Kulissen der Volksschauspiele. Über einen Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann würden sich die Ötigheimer freuen.

Volle Ränge im Zuschauerraum von Deutschlands größter Freilichtbühne: Die Verantwortlichen rechnen aber damit, dass 2022 noch kein normales Jahr wird. Foto: Jochen Klenk

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Volle Ränge im Zuschauerraum von Deutschlands größter Freilichtbühne: Die Verantwortlichen rechnen aber damit, dass 2022 noch kein normales Jahr wird. Foto: Jochen Klenk

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Bei den Volksschauspielen Ötigheim ist die Erleichterung groß. Durch einen Zuschuss des Landes Baden-Württemberg von rund einer Million Euro zusammen mit den Zuschüssen der Gemeinde und des Landkreises von 200.000 Euro wurde dem Verein die Existenzangst aufgrund der Corona-Pandemie genommen.
„Die Mittel werden allesamt dafür verwendet, das Defizit aus dem laufenden Betrieb in den Jahren 2020 und 2021 zu decken“, kündigt der geschäftsführende Vorsitzende der Volksschauspiele, Maximilian Tüg an, „ohne die Zusagen über Unterstützung hätten wir wahrscheinlich die Saison 2021 nicht stattfinden lassen können, da es voraussichtlich günstiger gewesen wäre, alle Mitarbeiter in Kurzarbeit zu lassen. Für den Verein wäre das allerdings eine Katastrophe gewesen“, betont er.

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