Verwaltung zeigt sich machtlos beim Schutz der Bäume

Rastatt (ema) – Der Zorn von Anwohnern wegen der Fällung einer kerngesunden Bluteiche hält an. Ein Appell der Verwaltung, den Baum zu schützen, verpuffte.

Diese Blutbuche steht noch neben dem ehemaligen Forstamt in der Bismarckstraße. Der Zwilling ein paar Meter entfernt wurde ein Opfer der Säge. Foto: Frank Vetter

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Diese Blutbuche steht noch neben dem ehemaligen Forstamt in der Bismarckstraße. Der Zwilling ein paar Meter entfernt wurde ein Opfer der Säge. Foto: Frank Vetter

Von Egbert Mauderer

Die umstrittene Fällung einer vitalen Blutbuche neben dem ehemaligen staatlichen Forstamt in der Bismarckstraße hat der neue Grundstückseigentümer veranlasst, obwohl die Stadt in einem Bauvorbescheid darauf hingewiesen hat, dass der Baum „schützenswert und zu erhalten“ sei. Doch der Hinweis aus dem Rathaus hat keine juristische Durchschlagskraft.
Monika und Burkhard Schelletter wohnen neben dem künftigen Baugrundstück und zeigen sich erzürnt angesichts der Entwicklung. Im Zuge der Angrenzerbenachrichtung waren sie über die künftige Nutzung des Grundstücks von der Stadtverwaltung informiert worden. Im April 2019 bekamen sie die Kopie des Bauvorbescheids. Der war im Original an Vermögen und Bau in Pforzheim adressiert. Dort werden Liegenschaften des Landes Baden-Württemberg verwaltet und gegebenenfalls verkauft – wie im Falle der beiden Grundstücke links und rechts des ehemaligen Forstamts

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Erstellt:
21. Dezember 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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