Vereine müssen umdenken

Rastatt (ema) – Die Rastatter Vereine werden umdenken müssen. Der neue Sportentwicklungsplan zeigt auf, dass mehr Kooperationen gefragt sind.

Die Schulhöfe sollen bewegungsfreundlicher werden. Bei der Hansjakob-Schule gibt es schon einige Angebote. Foto: Mauderer

© ema

Die Schulhöfe sollen bewegungsfreundlicher werden. Bei der Hansjakob-Schule gibt es schon einige Angebote. Foto: Mauderer

Von Egbert Mauderer

Rastatt als Sportstadt wird sich wandeln müssen, weil sich auch die Bevölkerung verändert und deren Bedürfnisse. Wohin die Reise gehen könnte, deutet der aktuelle Sportentwicklungsplan an, mit dem sich der Gemeinderat befasst hat. Die Verwaltung will nun aus dem Konzept Handlungsempfehlungen ableiten.
Das Institut IKPS hat im Auftrag der Verwaltung die Sport-Infrastruktur analysiert, in Umfragen unter Vereinen, Schulen und Bürgern deren Einschätzung erfragt und die Ergebnisse in einer Planungsgruppe zusammengeführt, um die Konsequenzen zu erörtern. Das Angebot in Rastatt sieht im Vergleich zu anderen Städten nicht schlecht aus, wie Jörg Wetterich von IKPS erläuterte. Teilweise herrsche sogar ein Überangebot, etwa bei Sportplätzen. Als Schwächen kristallisierten sich fehlende Angebote wie multifunktionaler Sport- und Bewegungspark, mangelnde Öffentlichkeitsarbeit an Schulen, bewegungsunfreundliche Schulhöfe und der Instandhaltungsstau bei den Sporthallen heraus.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.