Verdacht gegen Masken-Verweigerer

Rastatt (ema) – Nicht alle Apotheken führen FFP2-Masken, die seit dieser Woche an Menschen aus Risikogruppen gratis abgegeben werden müssen. Das sorgt für Ärger.

Die Gratis-Abgabe der FFP2-Masken ist eine Herkulesaufgabe für die Apotheken. Noch läuft es nicht rund. Foto: av

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Die Gratis-Abgabe der FFP2-Masken ist eine Herkulesaufgabe für die Apotheken. Noch läuft es nicht rund. Foto: av

Von Egbert Mauderer

Es ist eine „Herkulesaufgabe“, sagt Frank Eickmann. Die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken an Menschen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Risikopatienten bringt die Apotheken ans Limit, weiß der stellvertretende Geschäftsführer des Landesapothekerverbands (LAV) Baden-Württemberg. Dass in manchen Pharmazieläden überhaupt keine Masken erhältlich sind, könnte auch mit unlauteren Methoden zusammenhängen, mutmaßt der Rastatter Apotheker Christoph Bergbauer.
Als in dieser Woche der Startschuss für die Versorgungsaktion fiel, hatte der Betreiber der Georgen-Apotheke mehrere Tausend FFP2-Masken parat, die am Donnerstag alle vergriffen waren. Bergbauer berichtet von langen Schlangen vor seinem Geschäft und wunderte sich, dass einige unbekannte Kunden kamen, die erklärten, in ihrer Stammapotheke gebe es überhaupt keine Masken.

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Erstellt:
19. Dezember 2020, 06:00 Uhr
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