„Und unten leuchten wir“ – trotz Corona

Rastatt/Durmersheim (as) – Der Martinstag wird im November der Corona-Pandemie anders: Es gibt keine Umzüge, aber mit Lichteraktionen setzen viele trotzdem Zeichen der Hoffnung.

Laternen im Garten statt beim Martinsumzug: Im November der Corona-Pandemie ist auch St. Martin anders. Foto: Uwe Zucchi/dpa

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Laternen im Garten statt beim Martinsumzug: Im November der Corona-Pandemie ist auch St. Martin anders. Foto: Uwe Zucchi/dpa

Von Anja Groß

„Dort oben leuchten die Sterne – und unten leuchten wir!“ Zwar dürfen sie das bekannte Martinslied im November der Corona-Pandemie höchstens für sich zu Hause singen, aber die Intention lassen sich viele Familien nicht nehmen. Und so gibt es zahlreiche Ideen, wie der Martinstag am 11. November gefeiert werden kann – ohne große Martinsumzüge, aber mit Lichtern als Zeichen des Zusammenhalts.
„Durmersheim soll leuchten“ heißt beispielsweise eine Aktion, die der Elternbeirat des Kindergartens St. Lioba initiiert. Dazu soll am 11. November bei Einbruch der Dunkelheit ein Lichtlein ins Fenster oder auf den Balkon gestellt werden. „Egal, wie die Corona-Situation sein wird – jeder, der nach draußen geht, wird begleitet von unseren Lichtern“, heißt es in dem Aufruf, der von einem Zeichen des Zusammenhalts spricht. Die Kindergartenkinder sind daran jetzt schon beteiligt: „Wir gestalten mit den Kindern individuelle Windlichter“, sagt die kommissarische Leiterin Simone Burkard. Bei kleinen, individuellen Familienspaziergängen durch die Nachbarschaft könne man sich dann daran erfreuen – und die Kinder trotzdem ihre Laternen tragen und dabei ein Martinslied singen.

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Erstellt:
30. Oktober 2020, 23:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 56sec

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