Trotz Corona-Krise: Landkreis Rastatt steht (noch) gut da

Rastatt (sl) – Die Pandemie verursacht dem Landratsamt Mehrkosten von fast 870.000 Euro. Der Kämmerer erwartet dennoch zum Jahresende unterm Strich ein sattes Plus.

Von März bis Juni gibt der Landkreis 52.200 Euro für Sicherheitsdienste aus. Unter anderem regeln Ordner den Zugang zum Landratsamt in Rastatt. Foto: Archiv/Frank Vetter

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Von März bis Juni gibt der Landkreis 52.200 Euro für Sicherheitsdienste aus. Unter anderem regeln Ordner den Zugang zum Landratsamt in Rastatt. Foto: Archiv/Frank Vetter

Von Sebastian Linkenheil

Rund 867.500 Euro hat die Corona-Krise den Landkreis Rastatt bisher gekostet. Das musste der Ausschuss für Verwaltung und Finanzen am Dienstag zur Kenntnis nehmen. Neben zusätzlichen Personalkosten ging das Geld für Corona-Schutzausrüstung, den Sicherheitsdienst vor dem Landratsamt und die IT-Ausstattung von Homeoffice-Arbeitsplätzen drauf. Trotzdem steht der Kreis angesichts der Lage finanziell sehr gut da – noch jedenfalls. Er wird das laufende Jahr voraussichtlich mit einem Ertrag von mehr als zehn Millionen Euro abschließen, fast fünf Millionen mehr als ursprünglich gedacht.
Das wäre wohl ohne Gegenfinanzierung aus Berlin und Stuttgart nicht möglich. Laut dem Ersten Landesbeamten Jörg Peter kommen die Hilfsgelder vor Ort an, „und sie kommen gut an.“ Peter leitete die Sitzung anstelle des noch immer erkrankten Landrats Toni Huber. Aus dem Digitalpakt Schulen habe der Landkreis beispielsweise schon 700.000 Euro zur Anschaffung mobiler Endgeräte für die Kreisschulen erhalten.

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Erstellt:
15. Oktober 2020, 11:00 Uhr
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