Trio aus der Region startet eigenen Podcast

Iffezheim/Rastatt/Steinmauern (marv) – David Joram, Marco Hüttlin und Fabian Beyer starten den Podcast „Arsch und Ananas“. In der ersten Folge ist KSC-Torwarttrainer Markus Miller zu Gast.

In der ersten Folge zu Gast: KSC-Torwarttrainer Markus Miller (rechts). Hier trainiert er den neuen KSC-Keeper Markus Kuster. Foto: Markus Gilliar/GES

© GES/Markus Gilliar

In der ersten Folge zu Gast: KSC-Torwarttrainer Markus Miller (rechts). Hier trainiert er den neuen KSC-Keeper Markus Kuster. Foto: Markus Gilliar/GES

Von Marvin Lauser

Podcasts gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Dieser ist dennoch außergewöhnlich. „Unsere Zielgruppe sind junge Menschen von zwölf bis 18 auf der Suche nach Orientierung und Vorbildern“, erklärt Marco Hüttlin, der die Idee zum Podcast „Arsch und Ananas“ hatte. Der Iffezheimer ist seit 2017 Co-Trainer der U15 des Karlsruher SC. Dabei habe er gemerkt, dass junge Menschen viele Fragen hätten und manchmal unschlüssig oder unsicher seien. „Unser Podcast richtet sich an alle, die ihren Weg noch vor sich haben und vor der Frage stehen, wo sie hin wollen“, sagt Hüttlin. Also ein klassischer Ratgeber-Podcast? Ja und nein. „Wir wollen keine Lösung vorgeben, sondern Menschen zu Wort kommen lassen, die etwas erreicht haben, Persönlichkeiten zu denen ambitionierte Jugendliche vielleicht sogar aufschauen.“ So könne jeder etwas für sich mitnehmen, das ihn in der eigenen Situation weiterbringen kann. Tipps und Kniffe. Vom Profi lernen quasi. Aktuell sind es nämlich allesamt Profisportler, die man für den Podcast gewinnen konnte. In der ersten Folge ist KSC-Torwarttrainer Markus Miller zu Gast. „Ein bulliger Pfleger hat mich in den Untersuchungsraum geschoben. Er guckt die Bilder an und sagt: ,Das war's dann wohl!´“, erzählt er darin unter anderem. Er berichtet von den 15 Knochenbrüchen, die er bereits in der Jugend hatte, wie er seine Frau, mit der er seit 17 Jahren verheiratet ist, kennengelernt hat und dass er sich als Kuratoriumsmitglied der Robert-Enke-Stiftung gewünscht hätte, dass in seiner Jugend mehr über mentale Belastung geredet worden wäre.

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