Traumurlaub wird zum Albtraum

Rastatt (ema) –Die Rastatter Familie Sunderer erlebt in Neuseeland einen zermürbenden Corona-Nervenkrieg. Jetzt hoffen sie wie rund 11000 weitere Deutsche, ausgeflogen zu werden.

Da war die Urlaubswelt in Neuseeland noch in Ordnung: Katja und René Sunderer mit Sohn Kai.  Foto: pr

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Da war die Urlaubswelt in Neuseeland noch in Ordnung: Katja und René Sunderer mit Sohn Kai. Foto: pr

Von Egbert Mauderer

Was als wunderbarer Familienurlaub auf der anderen Seite der Erdkugel begann, endete im Zeichen der Corona-Krise in einem „zermürbenden Nervenkrieg“, wie es Katja Sunderer beschreibt. Die Rastatterin und ihr Ehemann René machten sich Anfang März auf den Weg nach Neuseeland, um ihren Sohn Kai zu besuchen. Der 20-Jährige war ein Jahr lang als Backpacker unterwegs, um Land und Leute kennenzulernen. Jetzt sitzt das Trio bei Christchurch fest und sehnt den Rückflug in die Heimat herbei.
Eine große Tour, jeden Tag woanders, ein „wirklich wunderschönes Land“, schreibt Katja Sunderer in einer Mail ans BT. Doch die Begeisterung über Neuseeland wird längst verdrängt von Angst und Ungewissheit. Als die Sunderers nach einer Woche von den zunehmenden Hiobsbotschaften in Deutschland hörten, fragten sie gleich mehrmals im Reisebüro und bei ihrer Fluggesellschaft nach. Bleibt alles dabei? Alles sei gut, der Rückflug stehe, sei ihnen versichert worden. Doch dann kam es so, „wie es kommen musste“, sagt Katja Sunderer. Der Flug wurde gestrichen. Auch jener frisch gebuchte von Sohn Kai, der eigentlich noch vier Wochen Bali

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Erstellt:
3. April 2020, 13:00 Uhr
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