Tod eines Neugeborenen vor Gericht

Rastatt (up) – Mit einem tragischen Fall beschäftigt sich das Rastatter Amtsgericht: Es geht um den Tod eines Babys. Angeklagt ist eine Hebamme wegen fahrlässiger Tötung.

Am Amtsgericht in Rastatt wird über eine mutmaßliche fahrlässige Tötung verhandelt. Foto: Uli Deck/Archiv

© dpa-avis

Am Amtsgericht in Rastatt wird über eine mutmaßliche fahrlässige Tötung verhandelt. Foto: Uli Deck/Archiv

Von Ulrich Philipp

Das Amtsgericht Rastatt hat gestern die Hauptverhandlung gegen eine Hebamme wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung unterbrochen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, den Tod eines Säuglings verschuldet zu haben, weil sie trotz einer riskanten Beckenendlage die Verlegung einer Schwangeren in ein Krankenhaus zu spät veranlasst haben soll.
Die Aussage der Mutter des totgeborenen Kindes war hochemotional. Unter Tränen und mit stockender Stimme berichtete sie über den Abend des 17. Mai 2018. An dem Tag war sie mit ihrem Mann gerade bei der Post, als sie erste Anzeichen der bevorstehenden Geburt spürte und Kontakt mit der Hebamme aufnahm. Später begab sie sich zu ihr in deren Geburtshaus.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Juni 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 45sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen