Tempo-30-Zonen bringen Buslinien aus dem Takt

Rastatt (dm) – Zunehmende Temporeduzierungen in Kommunen bringen den ÖPNV in Probleme. Die Landkreisverwaltung sieht steigende Kosten oder Wegfall von Haltestellen als Konsequenzen.

Immer mehr 30er-Zonen werden ausgewiesen. Was der Verkehrssicherheit und der Lärmminderung hilft, hat offenbar „erhebliche Auswirkungen“ auf den ÖPNV. Foto: Egbert Mauderer/Archiv

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Immer mehr 30er-Zonen werden ausgewiesen. Was der Verkehrssicherheit und der Lärmminderung hilft, hat offenbar „erhebliche Auswirkungen“ auf den ÖPNV. Foto: Egbert Mauderer/Archiv

Von Daniel Melcher

Tempo-30-Zonen sind zunehmend beliebte Instrumente, um Verkehrslärm innerhalb von Städten und Gemeinden zu reduzieren. Eine Auswirkung, die bislang wenig Beachtung fand, kam nun im Kreis-Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung zur Sprache: Die Ausweisung immer mehr solcher Zonen bringe Probleme für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit sich. Die Kreisverwaltung macht darauf aufmerksam, dass inzwischen ein Maß erreicht ist, das Konsequenzen haben werde: In Zukunft springen entweder die Kosten, oder aber es müssen Haltestellen gestrichen werden, wie es in den Unterlagen für den Ausschuss heißt.

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Erstellt:
11. Dezember 2020, 11:47 Uhr
Lesedauer:
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