Taxigewerbe steht mit dem Rücken zur Wand

Rastatt (ans) – Rastatter Taxi-Fahrer und -Unternehmer berichten über Umsatzeinbrüche und große Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie. Von der Politik wünschen sie sich mehr Unterstützung.

„Es lohnt sich nicht wirklich am Bahnhof zu stehen“, sagt Taxifahrer und Alleinunternehmer Adem Osmanay von „Regio Taxi“. Foto: Anna Strobel

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„Es lohnt sich nicht wirklich am Bahnhof zu stehen“, sagt Taxifahrer und Alleinunternehmer Adem Osmanay von „Regio Taxi“. Foto: Anna Strobel

Von BT-Volontärin Anna Strobel

Vormittags gegen 11.30 Uhr: Die Sonne strahlt. Es herrscht gähnende Leere vor dem Rastatter Bahnhof. Lediglich zwei Taxen warten dort. Ihre Fahrer hoffen auf spontan entschlossene Kundschaft. Doch es sind kaum Menschen unterwegs, die chauffiert werden könnten.
Seine längste Wartezeit habe vier Stunden betragen, sagt Abdul Aziz Raya. Er ist einer der wartenden Taxifahrer vor dem Bahnhof. Aktuell erhalte er fünf bis sieben Aufträge am Tag. Früher seien es dagegen zehn bis 15 gewesen. „Ich verdiene ungefähr 30 Prozent weniger“, schätzt der junge Mann. Beschweren mag er sich aber nicht, denn „immerhin haben wir Arbeit“, merkt er schulterzuckend an.

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Erstellt:
17. Februar 2021, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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