Sterbebegleitung nicht nur für Muslime

Rastatt (vgk) – Die Rastatterin Hava Günes hat ihre Freundin bis zu deren Tod gepflegt – eine prägende Erfahrung. Sie ist Hospizbegleiterin geworden – und hofft nun im Einsatz auf Akzeptanz.

Muslima Hava Günes engagiert sich im überkonfessionell arbeitenden ambulanten Hospizdienst.Foto: Veronika Gareus-Kugel

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Muslima Hava Günes engagiert sich im überkonfessionell arbeitenden ambulanten Hospizdienst.Foto: Veronika Gareus-Kugel

Von Veronika Gareus-Kugel

Für Hava Günes ist es als Muslima kein Widerspruch, sich in einer christlich geprägten Gesellschaft für den überkonfessionell arbeitenden ambulanten Hospizdienst Rastatt zu engagieren. Ob Juden, Christen, Muslime oder jeden anderen Glaubens – „es sind alles Menschen, und alle sind gleich“, sagt die 47-jährige Mutter von drei Kindern und Großmutter einer Enkeltochter.
Gemeinsam mit elf weiteren Frauen und Männern stellte sie sich in den vergangenen Monaten der Herausforderung und ließ sich vom ambulanten Hospizdienst Rastatt zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin ausbilden. Die Ausbildung ist noch nicht ganz abgeschlossen, denn auf die Kursabsolventin wartet noch das Praktikum in einem der Seniorenheime in der Region.

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Erstellt:
7. November 2021, 11:00 Uhr
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