Stattliche Tanne und mehr Licht in Rastatt

Rastatt (red) – Rastatt bereitet sich auf die Weihnachtszeit vor. Seit Tagen wird die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt, und seit Montag steht nun auch der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz.

Kein einfach Unterfangen: Mitten auf dem Rastatter Marktplatz wird der Weihnachtsbaum zwischen Stromleitungen aufgestellt. Foto: Stadt Rastatt

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Kein einfach Unterfangen: Mitten auf dem Rastatter Marktplatz wird der Weihnachtsbaum zwischen Stromleitungen aufgestellt. Foto: Stadt Rastatt

Da es in diesem Jahr coronabedingt keinen Budenzauber geben wird, richtete man die rund zwölf Meter große Nordmanntanne mitten auf dem Marktplatz in der Verlängerung der Schlossachse auf. Nicht ganz einfach gestaltete sich laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung das Aufstellen der rund 35 Jahre alten Tanne für die Mitarbeiter des städtischen Forsts. Denn genau über der Einfassung im Boden kreuzen sich zwei Stromleitungen. Mittels Ladekran und Hebebühnen mussten die Forstmitarbeiter den Baum vorsichtig zwischen den Leitungen einfädeln.

Von Eigentümergemeinschaft gespendet

In den kommenden Tagen wird der Baum, der in diesem Jahr von einer Eigentümergemeinschaft aus dem Rheinauer Ring 113 gespendet wurde, mit rund 800 bis 1.000 Kugeln in Rot und Gold geschmückt. Auch eine Lichterkette wird rund um den Baum gelegt. Bis 6. Januar soll der Weihnachtsbaum den Marktplatz mit Licht erfüllen.

Funkelnde Lämpchen werden zudem die gesamte Fußgängerzone in ein warmes Licht tauchen und für weihnachtliche Stimmung sorgen. Ein Großteil der rund 190 Leuchtelemente wurde bereits in Baumkronen gesetzt, an Hausfassaden befestigt oder an den Murgbrücken angebracht. Bis Ende des Monats wird zudem eine Spezialfirma unterwegs sein und die Straßen-Überspannungen aufhängen. Gemeinsam mit Sternen, Zapfen, Girlanden und Engeln schmücken sie dann den Innenstadtbereich.

Zusätzliche Beleuchtungen

Neu in diesem Jahr sind acht zusätzliche Überspannungen in der Poststraße, Herrenstraße, Bahnhofstraße, Kapellenstraße und der Kaiserstraße. Da die zwölf Platanen in der oberen Kaiserstraße zwischen der St. Alexanderkirche und dem Bernhardusbrunnen inzwischen groß genug sind, können auch sie zum ersten Mal beleuchtet werden. Die zwölf Platanen Richtung Kapellenstraße müssen sich noch eine Saison gedulden, ehe auch sie im nächsten Jahr stabil genug sind, um in die Weihnachtsbeleuchtung eingebunden werden zu können. Auch noch fürs kommende Jahr in Planung ist eine vorweihnachtliche Überspannung des Marktplatzes. Zwei zusätzliche Putten-Engel sorgen überdies für eine Ergänzung der Bahnhofstraßenbeleuchtung.

Die Weihnachtsbeleuchtung der Innenstadt wird an die Straßenbeleuchtung gekoppelt. Spätestens um 16.30 Uhr gehen in der ganzen Stadt die Lichter an. Zu sehen ist der Lichterglanz bis Mitte Januar. Die prächtigen Kegel vor dem Barockschloss leuchten bis Ende Februar.

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Erstellt:
17. November 2020, 11:19 Uhr
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