Stadt formiert sich zu aktiverer Wohnbaupolitik

Rastatt (ema) – Die Stadt Rastatt wird sich deutlich intensiver um den Wohnungsbau kümmern. Der Bedarf ist erheblich, wie eine Analyse zeigt.

Nachverdichtung ist einer der Wege, die zu mehr Wohnraum führen sollen: Das Murg-Carrée der Baugenossenschaft Gartenstadt. Foto: Willi Walter

© wiwa

Nachverdichtung ist einer der Wege, die zu mehr Wohnraum führen sollen: Das Murg-Carrée der Baugenossenschaft Gartenstadt. Foto: Willi Walter

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Nach jahrelangen Diskussionen um die Rolle der Stadt in der Wohnbaupolitik hat sich der Gemeinderat jetzt einstimmig auf eine Marschroute verständigt. Ein Gutachten des Unternehmens „empirica“ bestätigt: Die Große Kreisstadt benötigt trotz des Baubooms der vergangenen Jahre langfristig weiter zahlreiche neue Wohnungen – 2.960 Einheiten bis zum Jahr 2035. Dabei ist derzeit nicht klar, wie man den Bedarf aus der Fläche decken kann.
Die Zeichen standen und stehen auf Wachstum: Rastatt hat die 50.000-Einwohner-Marke geknackt, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt bei 30.450; mehr als 20.000 Menschen pendeln täglich in die Stadt zur Arbeit: Und laut Statistischem Landesamt wird die Kurve weiter nach oben gehen: Die Zahl der Haushalte in Rastatt wird bis 2035 um sechs Prozent wachsen.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.