Stadt Rastatt geht allmählich das Geld aus

Rastatt (dm) – Der Investitionsbedarf ist hoch in der Barockstadt. Der Haushaltsplanentwurf sieht in den kommenden vier Jahren eine Kreditaufnahme von 35 Millionen Euro vor.

Im Jahr 2022 größte Baumaßnahme: Die Kita Plittersdorf, die am Ende rund 9,3 Millionen Euro kosten soll. Visualisierung: Bau4

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Im Jahr 2022 größte Baumaßnahme: Die Kita Plittersdorf, die am Ende rund 9,3 Millionen Euro kosten soll. Visualisierung: Bau4

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Von Schulen und Kitas über Hochwasserschutz und Feuerwehrausstattung bis hin zu den Dorfentwicklungskonzepten: Um die Aufgaben der kommenden Jahre zu bewältigen, muss sich die Stadt Rastatt neu verschulden. Ihr geht allmählich das Geld aus. Allein im nächsten Jahr sollen fünf Millionen Euro an Krediten aufgenommen werden.
Wie es in der Einbringung des Haushalts gestern Abend hieß, die Bürgermeister Arne Pfirrmann für den erkrankten OB Hans Jürgen Pütsch im Gemeinderat verlas, sind in den kommenden vier Jahren Investitionen von 133 Millionen Euro geplant, davon entfallen 93 Millionen auf Baumaßnahmen; Kreditbedarf: 35 Millionen Euro – und dennoch werde die Stadt Ende 2025 nur noch über die gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität verfügen.

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Erstellt:
15. November 2021, 22:00 Uhr
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