Spaziergänger müssen sich noch in Geduld üben

Bischweier (mak) – Bischweier hat zwar schon seit Jahren ein Konzept für Wanderweg in der Tasche, doch zuvor ist ein Flurneuordnungsverfahren erforderlich. Dieses beginnt erst 2022 – und dauert mindestens zehn Jahre.

Spaziergänger müssen sich noch in Geduld üben

© fuv

Von Markus Koch

Kirschblütenweg, Eichelberg-Rundweg, Streuobst-Lehrpfad: Es gibt mehrere Ideen, wie Spaziergänge und kurze Wanderungen rund um das Kirschendorf attraktiver gestaltet werden könnten. Bereits im Jahr 2012 hat die Gemeinde beim Landratsamt ein vereinfachtes Flurneuordnungsverfahren beantragt, doch das Amt für Flurneuordnung ist durch mehrere andere Verfahren gebunden. Mario Würtz, Leiter des Amts für Flurneuordnung, hatte bereits bei den ersten Besprechungen im Rathaus Erwartungen auf eine schnelle Umsetzung gedämpft und betont, dass man aufgrund von Personalkapazitäten und der Dringlichkeit der Flurbereinigungsverfahren zum Ausbau der Rheintalbahn und der Verlegung der B 36 zwischen Ötigheim und Durmersheim vorerst nicht mit der Bearbeitung des Verfahrens beginnen könne: „Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung steuert landesweit das Arbeitsprogramm der unteren Flurneuordnungsämter bei den Kreisen. Zum Arbeitsprogramm werden erst neue Verfahren zugelassen, wenn die in Durchführung befindlichen Verfahren dem Ende entgegengehen. Schließlich macht es keinen Sinn, neue Verfahren anzuordnen, wenn das Personal in die anderen Verfahren gebunden ist“, erläutert Würtz auf BT-Anfrage.

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