Sorgenkind Federbach

Ötigheim/Durmersheim (saa) – Vom Gewässer zum Wanderweg: Der Federbach zwischen Ötigheim und Durmersheim war vergangenes Jahr sechs Monate lang versickert. Sinkende Grundwasserstände sind die Ursache.

Nur vereinzelte Pfützen: Auch 2021 liegt der Federbach am Ötigheimer Badplatz weitgehend trocken. Foto: Saskia Burkart

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Nur vereinzelte Pfützen: Auch 2021 liegt der Federbach am Ötigheimer Badplatz weitgehend trocken. Foto: Saskia Burkart

Von Saskia Burkart

Wer im vergangenen Sommer am Ötigheimer Federbach spazieren gegangen ist, hat nicht einmal ein Rinnsal vorgefunden, nur das trockene Gewässerbett. Die Versickerung des Bachs zwischen Ötigheim und Durmersheim ist schon seit 2018 deutlich erkennbar. Im vergangenen Jahr habe die Entwicklung aber neue Ausmaße angenommen, wie der Leiter des Instituts für Landschaftsökologie und Naturschutz in Bühl, Dr. Volker Späth, berichtet.
Das Wasser des Federbachs hat seine Quellen in der Vorbergzone des Schwarzwalds. Dort entspringen die zwei Bäche „Tannelgraben“ und „Walpertsbach“. Unterhalb der Gemeinde Malsch bahnen sich die Gewässer vereint ihren Weg nach Muggensturm. Danach geht es weiter Richtung Westen, unter den Straßen B3 und B36 hindurch in die Rheinniederung. Ab der Bahnlinie im Ötigheimer Wald beginnt der kritische Abschnitt des Wasserverlaufs.

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Erstellt:
13. Januar 2021, 11:00 Uhr
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