Sieben Jungstörche erhalten ihren Ring

Muggensturm (red) – Storchenbetreuer Stefan Eisenbarth hat in Muggensturm sieben Jungstörche beringt. Diese saßen in drei der fünf Storchenhorste in der Gemeinde.

•Stefan Eisenbarth und Studentin Franziska Fritz beringen in Muggensturm einen jungen Storch. Foto: pr

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•Stefan Eisenbarth und Studentin Franziska Fritz beringen in Muggensturm einen jungen Storch. Foto: pr

Muggensturm (red) – Storchenbetreuer Stefan Eisenbarth hat dieser Tage in Muggensturm sieben Jungstörche in drei der fünf Storchenhorste in der Gemeinde beringt: im Tierpark, hinter dem Rathaus und beim Bauhof. Die anderen Jungstörche von der Wolf-Eberstein-Halle konnten dieses Jahr wegen der Baustelle nicht beringt werden, informiert Eisenbarth. Der Horst am Friedhofsweg sei wegen seiner Höhe zum Beringen nicht erreichbar.

Jungstörche werden im Alter von etwa sechs Wochen beringt, denn dann ist das volle Federkleid vorhanden und sie bleiben zum Beringen im Horst ruhig liegen. Eisenbarth wurde dieses Jahr von Franziska Fritz begleitet, die an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe Biodiversität und Umweltbildung studiert.

Begonnen wurde die Beringungsaktion in Rheinstetten. In den nächsten Tagen folgen Karlsruhe, Durmersheim, Iffezheim und Plittersdorf. Anhand des Buchstaben- und Zahlencodes auf dem Ring kann nachvollzogen werden, in welcher Vogelwarte der Storch ausgebrütet wurde. So kann man beispielsweise feststellen, wohin die Störche fliegen.

Allerdings seien dieses Jahr in der Region zwischen Karlsruhe und Iffezheim durch Kälte und Dauerregen während der Eisheiligen etwa die Hälfte der Jungstörche verendet, berichtet Eisenbarth.

Fritz sammelt in den Horsten Speiballen von Störchen zum Untersuchen. An den Speiballen lasse sich feststellen, was die Vögel fressen. Ein besonderes Augenmerk legt Fritz dabei auf den Anteil von Plastik.

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Erstellt:
30. Mai 2020, 16:50 Uhr
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