Sanierung startet im Herbst

Rastatt (red) – Sicherheitstechnik, Elektrik, Arbeitsschutz sowie Barrierefreiheit: Im Polizeirevier Rastatt gibt es einiges zu tun.

Das Polizeirevier in der Engelstraße ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Foto: Archiv

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Das Polizeirevier in der Engelstraße ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Foto: Archiv

Von Egbert Mauderer

Im Rastatter Polizeirevier stehen Sanierungsarbeiten in Bezug auf Sicherheitstechnik, Elektrik, Arbeitsschutz sowie Barrierefreiheit an. Diese Nachricht vom Finanzministerium erhielt der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Weber nach einer kleinen Anfrage.
Ab Herbst soll mit den Baumaßnahmen, deren Baukosten sich voraussichtlich auf eine Million Euro belaufen, begonnen werden, teilt Weber mit. Bei der Umsetzung soll der laufende Betrieb nach Angaben des Ministeriums nicht gestört werden. Auch eine zwischenzeitliche Unterbringung im Neubau, in den mittlerweile das Kriminalkommissariat eingezogen ist, sei nicht notwendig.

Gebäude ist denkmalgeschützt

Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1778 wurde Anfang der 70er Jahre nach dem damaligen Stand der Technik ertüchtigt, so teilte das Finanzministerium mit. In den Jahren 2002 bis 2005 wurden Dach und Fassade ertüchtigt, 2009 die alte Heizungsanlage durch einen modernen Gas-Brennwertkessel ersetzt. Auch die Fenster waren 2002/03 durch neue – nach damaligem Stand der Energiesparverordnung entsprechenden – ersetzt. Auch das EDV-Netz wurde den modernen Bedürfnissen angepasst.

„Ich hoffe, dass durch die geplanten Umbauten eine gute und sichere Arbeitsumgebung für unsere Polizei geschaffen wird, dass auch Menschen mit einer Gehbehinderung die Dienststelle barrierefrei betreten können und dass zusätzlich zu den geplanten Maßnahmen auch die Umsetzung eines Carports, den die Polizei für ihre Dienstfahrzeuge benötigt, noch Berücksichtigung findet“, erklärt Weber.

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Erstellt:
9. März 2020, 14:00 Uhr
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