Robert Wein: „Dorfentwicklung ist Ausdauersport“

Bischweier (mak) – „Von dieser Lösung haben wir geträumt“, schwärmt der Bischweierer Bürgermeister Robert Wein davon, dass nach etlichen Jahren der Diskussionen und Investorensuche nun mit Stefan Emslander vom Karlsruher Architekturbüro „Archidee!“ ein Interessent für das sanierungsbedürftige gemeindeeigene Gebäude in der Bahnhofstraße 19 gefunden wurde.

Das um die Jahrhundertwende errichtete Gebäude in der Bahnhofstraße 19 soll bis Frühjahr 2021 umfassend saniert werden. Der Investor plant fünf Wohnungen ein. Foto: Vetter

© fuv

Das um die Jahrhundertwende errichtete Gebäude in der Bahnhofstraße 19 soll bis Frühjahr 2021 umfassend saniert werden. Der Investor plant fünf Wohnungen ein. Foto: Vetter

Von Markus Koch

Nichtöffentlich hat der Gemeinderat dem vorgelegten Konzept von Emslander bereits zugestimmt, das eine reine Wohnnutzung vorsieht. Bereits seit 2008 macht sich die Gemeinde Gedanken über eine zukunftsfähige Nutzung des über 100 Jahre alten Gebäudes. Städteplanerin Petra Schippalies hatte damals unter der Überschrift „Kaufen im Dorf“ vorgeschlagen, aus der Bahnhofstraße 19 ein Wohn- und Geschäftshaus zu machen. Zunächst war geplant, das nicht denkmalgeschützte Haus abzureißen und einen Neubau hinzustellen, doch schnell wurde klar, dass die Gemeinde damit finanziell überfordert gewesen wäre, berichtet Wein im BT-Gespräch.

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Erstellt:
18. April 2020, 22:00 Uhr
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