Rheinauenprojekt: Studie lässt hoffen

Rastatt (ema) – Die Redynamisierung der Rheinauen kann gelingen, ohne dass die Schifffahrt beeinträchtigt wird: Das sagen laut Stadt Rastatt die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.

Die Befestigung des Rheins tut den Auen nicht gut. Das soll sich ändern. Foto: W. Walter

© wiwa

Die Befestigung des Rheins tut den Auen nicht gut. Das soll sich ändern. Foto: W. Walter

Von Egbert Mauderer

Die Stadt will sich bei dem geplanten Forschungsprojekt mit dem Rastatter KIT-Aueninstitut nicht von den Gegnern aus dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) das Wasser abgraben lassen. Die Verwaltung ist jetzt mit ersten Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie an die Öffentlichkeit getreten, die zeigen, dass die angestrebte Redynamisierung der Rheinaue gelingen kann, ohne dass die Schifffahrt beeinträchtigt wird.
Die Stadtverwaltung reagiert damit auf Äußerungen des Leiters des WSA Oberrhein, Jörg Vogel, der sich im BT-Gespräch ablehnend gegenüber dem Projekt gezeigt hatte. Ziel des Vorhabens ist es, die Durchströmung der Rheinaue zu optimieren und dabei auch neue Seitengewässer zu schaffen. Damit soll die Verlandung der Aue eingedämmt und im Idealfall sogar abgebaut werden. Diesen Prozess der Entwicklung einer natürlichen Aue fassen die Verantwortlichen unter dem Schlagwort „Redynamisierung der Rastatter Rheinauen“ zusammen.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
5. August 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 16sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte