Repair Café in Rastatt öffnet später

Rastatt (red) – Gemeinsam schrauben und gegen die Wegwerfkultur angehen, das ist das Ziel des Rastatter Repair Cafés. Eigentlich sollte es am 19. November eröffnet werden. Doch nun wird es Frühjahr.

Lässt sich dieser Funkwecker noch reparieren? Fragen wie diese sollen künftig im Repair-Café Rastatt geklärt werden. Martin Schursch, Jutta Eckert-Schirmer und Kevin Schad (von rechts) stellten das Projekt im Oktober vor. Foto: Stefan Friedrich/Archiv

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Lässt sich dieser Funkwecker noch reparieren? Fragen wie diese sollen künftig im Repair-Café Rastatt geklärt werden. Martin Schursch, Jutta Eckert-Schirmer und Kevin Schad (von rechts) stellten das Projekt im Oktober vor. Foto: Stefan Friedrich/Archiv

Nach der Auftaktveranstaltung im Oktober hatten sich 22 Bürgerinnen und Bürgern gemeldet und wollten sich ehrenamtlich aktiv in das Café einbringen, teilte die Rastatter Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Doch aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen ist an ein geselliges Schrauben und Tüfteln bei Kaffee und Kuchen nicht zu denken. Der Eröffnungstermin des Repair Cafés muss deshalb auf das kommende Frühjahr verschoben werden.

Unterstützung bei Reparaturen

Mit dem Repair Café möchte die Stadt Rastatt nicht nur eine soziale Begegnungsstätte schaffen, sondern vor allem auch ein Zeichen setzen für den Schutz von Ressourcen und gegen die Wegwerfkultur von vermeintlich kaputten Gegenständen. Das Café soll dazu beitragen, unnötige Müllberge zu vermeiden und dadurch den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Das Konzept sieht vor, dass ehrenamtliche Helfer Unterstützung bei der Reparatur von Geräten anbieten, die nicht mehr so funktionieren wie gewünscht. Organisiert wird das Ganze von dem Klimaschutzmanager der Stadt Rastatt, Martin Schursch, gemeinsam mit der Energieagentur Mittelbaden und dem Verein Naturfreunde Rastatt, der seine Räumlichkeiten in der Brufertstraße für das Café zur Verfügungen stellt.

„Auch wenn die Verschiebung des Eröffnungstermins bedauerlich ist, hoffe ich, dass wir dann im Frühjahr richtig durchstarten können“, so Schursch, der sich über weitere ehrenamtliche Helfer freuen würde. Interessierte können sich per Mail bei Martin Schursch melden.

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Erstellt:
11. November 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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