Ratssaal in der Post?

Rastatt – Noch in diesem Jahr will die Stadtverwaltung Teile des Post-Gebäudes beziehen. Offen ist, ob dort auch künftig der Ratssaal untergebracht wird.

Der Ratssaal im historischen Rathaus: 47 Stadträte müssen dort Platz finden. Im Dachgeschoss des Post-Gebäudes hätte man wohl mehr Raum. Foto: av

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Der Ratssaal im historischen Rathaus: 47 Stadträte müssen dort Platz finden. Im Dachgeschoss des Post-Gebäudes hätte man wohl mehr Raum. Foto: av

Von Egbert Mauderer

Bei ihren Raumplanungen für die Unterbringung der seit Jahren kräftig anwachsenden Belegschaft trägt sich die Stadtverwaltung auch mit dem Gedanken, den Ratssaal ins ehemalige Post-Gebäude am Kapellenbuckel zu verlagern. Eine solche Option bestätigte die städtische Pressestelle auf BT-Nachfrage.

In der Haushaltsdebatte des Gemeinderats hatte FW-Fraktionschef Herbert Köllner ein solches Planspiel angerissen – und erteilte der Überlegung eine Absage. „Wir benötigen keinen neuen Ratssaal im Dachstuhl der ehemaligen Post.“ Man erwarte von der Verwaltung, das „Notwendige vom Wünschenswerten zu unterscheiden.“

Hilfe vom Fraunhofer Institut

Wie berichtet, will die Verwaltung mit Unterstützung des Fraunhofer Instituts die Raumplanung neu konzipieren. Das Post-Gebäude soll im Spätjahr im ersten und zweiten Obergeschoss bezogen werden. Unterkommen soll zunächst der Fachbereich Gebäudemanagement. Für Instandsetzungsarbeiten hat der technische Ausschuss bereits 608 000 Euro bewilligt.

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Erstellt:
20. Februar 2020, 14:00 Uhr
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