Rastatter Denkmal mit blutigem Hintergrund

Rastatt (rw) – In Rastatt erinnert ein Denkmal an „die im Afrikafeldzuge gebliebenen Helden“ des Infanterie-Regiments 25. Inzwischen erkennt Deutschland die Kolonialverbrechen als Völkermord an.

Unter großer Anteilnahme von Militärs und Bevölkerung wird im Rastatter Dörfel das Kolonialdenkmal eingeweiht. Seit 1929 steht es auf der anderen Straßenseite der heutigen Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Sammlung Wollenschneider

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Unter großer Anteilnahme von Militärs und Bevölkerung wird im Rastatter Dörfel das Kolonialdenkmal eingeweiht. Seit 1929 steht es auf der anderen Straßenseite der heutigen Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Sammlung Wollenschneider

Von Rainer Wollenschneider

„Deutschland erkennt Kolonialverbrechen als Völkermord an“ lautete dieser Tage eine Schlagzeile. Man bezieht sich dabei auf den Genozid an Zehntausenden von Herero und Nama. Bei der Niederschlagung des Aufstands ab 1904 im heutigen Namibia, damals die Kolonie Südwest-Afrika, gingen deutsche Soldaten rücksichtslos vor. In Rastatt erinnert ein Denkmal an sie.

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Erstellt:
8. Juni 2021, 11:09 Uhr
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