Rastatt wird sparen müssen

Rastatt (sl) – Nicht nur wegen Corona gehen die Einnahmen der Rastatter Stadtverwaltung zurück. Gleichzeitig sind umfangreiche Bauinvestitionen im Gang. Künftig wird man aber sparen müssen.

Dass die Gewerbesteuererträge zurückgehen, war schon vor der Krise klar. Jetzt aber muss die Rastatter Stadtverwaltung ihre Erwartungen drastisch nach unten korrigieren. Foto: dpa/Monika Skolimowska

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Dass die Gewerbesteuererträge zurückgehen, war schon vor der Krise klar. Jetzt aber muss die Rastatter Stadtverwaltung ihre Erwartungen drastisch nach unten korrigieren. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Von Sebastian Linkenheil

„Die fetten Jahre sind vorbei“: So steht es wörtlich im Halbjahresbericht, mit dem die Rastatter Stadtverwaltung zum Haushaltsvollzug 2020 Stellung nimmt und gleichzeitig neue Zahlen in Sachen Auswirkungen der Corona-Krise vorlegt. Bürger und Gemeinderat werden bereits darauf vorbereitet, dass aus Sicht des Rathauses „höhere Erträge aus Steuern und Gebühren dringend notwendig sind“. Für einen Nachtragshaushalt 2020 sieht die Verwaltung aber weiterhin keinen Bedarf, da schon bei der Haushaltsplanung vor Corona mit Einbrüchen bei der Gewerbesteuer gerechnet wurde und seit vielen Jahre erstmals wieder eine Kreditermächtigung von zehn Millionen Euro erteilt wurde. Diese will die Verwaltung auch in Anspruch nehmen.

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Erstellt:
30. Juli 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 34sec

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