Rastatt plant Wettbürosteuer

Rastatt (ema) – Einen neuen Anlauf will die Stadt Rastatt unternehmen, um bei Wettbüros mitzukassieren: OB Pütsch kündigt in seiner Neujahrsrede die Einführung einer Steuer an.

Seit knapp fünf Jahren sind die Wettbüros in Rastatt – im Bild ein Anbieter in der Kaiserstraße – bei der Vergnügungssteuer ausgeklammert. Das soll sich wieder ändern. Foto: Egbert Mauderer

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Seit knapp fünf Jahren sind die Wettbüros in Rastatt – im Bild ein Anbieter in der Kaiserstraße – bei der Vergnügungssteuer ausgeklammert. Das soll sich wieder ändern. Foto: Egbert Mauderer

Von Egbert Mauderer

Um mehr Einnahmen zu erzielen, liebäugelt Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch damit, in Rastatt wieder eine Steuer für Wettbüros einzuführen. Bis 1.März 2016 kassierte die Stadt bereits bei den Buchmachern ab. Dann bremste der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg die Stadt aus. Jetzt wirbt der Rathaus-Chef im Gemeinderat für einen neuen Anlauf.
Angesichts ihrer Entwicklung dürfte die städtische Vergnügungssteuer aus finanzieller Sicht dem OB und seinem Kämmerer durchaus Vergnügen bereiten. Seit 2008 kassiert die Kommune – zunächst im Wesentlichen eine Steuer auf Spielautomaten; seit 2013 werden auch Bordelle und Wettbüros zur Kasse gebeten. Die Summe, die in die Stadtkasse floss, war zuletzt auf 3,3 Millionen Euro pro Jahr angestiegen.

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Erstellt:
17. Januar 2021, 18:00 Uhr
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