Positive Resonanz auf Ferienfreizeiten des Landkreises

Rastatt (mak) – Mit den Themenschwerpunkten des Teams „Jugendarbeit und Jugendschutz“ befasste sich der Jugendhilfeausschuss des Kreistags in seiner jüngsten Sitzung.

Jugendreferentin Sabrina Schröder konnte im Jugendhilfeausschuss des Kreistags über zahlreiche Aktivitäten berichten. Symbolfoto: Denker

Jugendreferentin Sabrina Schröder konnte im Jugendhilfeausschuss des Kreistags über zahlreiche Aktivitäten berichten. Symbolfoto: Denker

Mit den Themenschwerpunkten des Teams „Jugendarbeit und Jugendschutz“ befasste sich der Jugendhilfeausschuss des Kreistags in seiner jüngsten Sitzung.

Jugendreferentin Sabrina Schröder blickte zunächst auf den deutsch-finnischen Jugendaustausch im vergangenen Jahr zurück. Die 15 finnischen Jugendlichen waren mit 15 Jugendlichen aus dem Landkreis Rastatt wieder in der Papiermacherschule Gernsbach untergebracht. Von dort aus startete jeweils ein abwechslungsreiches Programm. In diesem Jahr findet die Freizeit in Finnland statt, ist jedoch bereits seit November ausgebucht.

An den Ferienfreizeiten in Kell am See haben insgesamt 133 Kinder und Jugendliche teilgenommen, damit waren die Freizeiten annähernd ausgebucht, so Schröder. Zuschüsse wurden für rund 30 Teilnehmer beantragt: „Es war für viele Kinder und Jugendliche die einzige Option, Urlaub zu machen“, verdeutlichte die Jugendreferentin. Allerdings gebe es immer mehr Teilnehmer, die die Betreuer aufgrund ihres Verhaltens vor Herausforderungen stellen. Eine weitere Schwierigkeit sei es, ausreichend Personen für den Auf- und Abbau von Zelten und den Fahrdienst zu finden. In diesem Jahr werden die Freizeiten im rheinland-pfälzischen Bettenfeld stattfinden. Landrat Toni Huber fand es „beeindruckend, wie viele junge Menschen sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagieren und für die Freizeiten Urlaub nehmen“. Beate Benning-Groß (Grüne) hakte nach, ob es so etwas wie eine Notfalllösung gebe, wenn auf den Freizeiten eine Situation eskaliere. „Die Lagerleitung steht mit uns in Kontakt“, antwortete Sabrina Schröder. Das zuständige Team biete in solchen Fällen eine Beratung an.

Nächste Jugendkonferenz ist für 2022 geplant

An der Jugendkonferenz Ende November haben 110 Schüler aus zwölf Gymnasien und beruflichen Schulen teilgenommen. Mit dabei waren auch die Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker (CDU), Tobias Wald (CDU), Jonas Weber (SPD) und Thomas Hentschel (Grüne). „Die nächste Konferenz ist für 2022 geplant“, informierte Schröder. Zu den weiteren Arbeitsschwerpunkten im vergangenen Jahr zählten die Weiterbildung von 195 Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit, die Beratung bei Anfragen zum Thema Jugendarbeit und Jugendschutz sowie die Mitwirkung beim Alkohol-Präventionsprojekt „Hart am Limit“. Außerdem wurde Betreuung von Kindern von Landratsamtsmitarbeitern in den Schulferien geplant.

Die Ansprechstelle gegen Rechtsextremismus biete neben entsprechenden Informationen auch eine Erstberatung bei Anfragen von Schulen, Fachkräften in der Kinder- und Jugendarbeit, Eltern, Jugendlichen und anderweitig Betroffenen und stehe im Austausch mit dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

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4. Februar 2020, 00:00 Uhr
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