Pornos auf dem Handy: Falsches Bild – drastische Konsequenzen

Rastatt (sie) – Das Polizeirevier Rastatt verzeichnete im vergangenen Jahr 99 Sexualdelikte. Etwa die Hälfte der Fälle ging auf das Konto von Kindern und Jugendlichen.

Verbotener Inhalt: Wenn Schüler Kinderpornos mit dem Handy weiterleiten, machen sie sich strafbar. Das Phänomen hat in der Rastatter Kriminalstatistik zu einem deutlichen Anstieg der Sexualdelikte geführt. Foto: Holger Siebnich

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Verbotener Inhalt: Wenn Schüler Kinderpornos mit dem Handy weiterleiten, machen sie sich strafbar. Das Phänomen hat in der Rastatter Kriminalstatistik zu einem deutlichen Anstieg der Sexualdelikte geführt. Foto: Holger Siebnich

Von Holger Siebnich

Es ist kurz nach 6 Uhr, als die Polizei an der Tür klingelt. Der Vater öffnet, ein Beamter zeigt ihm einen Durchsuchungsbefehl. Die Polizisten wollen ein Handy beschlagnahmen, das auf seinen Namen läuft. Jemand hat mit dem Gerät Kinderpornos verschickt. Der Vater ist schockiert, die Mutter steht fassungslos daneben. Das Handy benutzt ihr 15-jähriger Sohn.
Diese Szene schildert Karen Stürzel, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Offenburg. Es ist ein fiktiver Fall, der sich aber so und ähnlich in den vergangenen Monaten mehrmals in Mittelbaden zugetragen hat. Das Polizeirevier Rastatt verzeichnete im vergangenen Jahr 99 Sexualdelikte. Etwa die Hälfte der Fälle ging auf das Konto von Kindern und Jugendlichen.

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