Pfarrer Böhe beschäftigt die Malscher

Malsch (sl) – Nach den vom BT veröffentlichten Vorwürfen gegen den verstorbenen Pfarrer Anton Böhe haben sich Zeitzeugen gemeldet. Demnach sollen auch Erwachsene unter seinem Jähzorn gelitten haben.

Anton Böhe (vorne rechts) im Kreis von weiteren Kirchenmännern und Gläubigen, darunter auch Kinder. Foto: Archiv Heimatfreunde

© red

Anton Böhe (vorne rechts) im Kreis von weiteren Kirchenmännern und Gläubigen, darunter auch Kinder. Foto: Archiv Heimatfreunde

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Der „Fall Anton Böhe“ beschäftigt offenbar viele Malscher, ob sie nun in ihrer Heimatgemeinde leben oder längst weggezogen sind. Seit Veröffentlichung der Vorwürfe gegen den 1998 verstorbenen Pfarrer und Ehrenbürger haben die BT-Redaktion Anrufe und E-Mails erreicht, in denen Malscher ihre Erlebnisse mit dem umstrittenen Geistlichen schildern. Fast alle bestätigen, dass er Kinder misshandelt habe. Es gibt aber auch eine Gegenstimme.
Ein BT-Leser aus Malsch berichtet: „Es gab damals zum Kirchenbesuch so kleine Kärtchen, die man im Religionsunterricht zeigen musste. Konnte man das nicht, gab es Haue. Und zum zweiten hatte der liebe Herr Böhe immer einen größeren Schlüsselbund, so faustgroß, den er sehr gerne als Wurfgeschoss gegenüber den Schülern verwendete.“

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.