Pestalozzi-Schule Rastatt platzt aus allen Nähten

Rastatt (as) – In der Rastatter Pestalozzi-Schule wird es eng. Im Landratsamt rauchen die Köpfe, wie man weiteren Raumbedarf der Förderschule, die bereits zwei Standorte hat, abfangen kann.

Steigende Geburtenzahlen und ein steigender Anteil von Kindern mit Förderbedarf: Die Pestalozzi-Schule Rastatt braucht weitere Räume. Foto: Frank Vetter

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Steigende Geburtenzahlen und ein steigender Anteil von Kindern mit Förderbedarf: Die Pestalozzi-Schule Rastatt braucht weitere Räume. Foto: Frank Vetter

Von Anja Groß

In der Rastatter Pestalozzi-Schule wird es eng. Im aktuellen Schuljahr 2020/21 stieg die Zahl der Schüler mit geistiger Behinderung von 110 auf 128, die der Klassen von 19 auf 22 (eine Klasse besteht in der Regel aus sechs Schülerinnen und Schülern) – Tendenz steigend. Im Rastatter Landratsamt rauchen die Köpfe, wie man weiteren Raumbedarf der Kreisschule abfangen kann. Von kurzfristigen Lösungen wie Anmietung von Räumen im benachbarten Stadtkirchengebäude über Außenklassen an anderen Schulen bis zu einem Neubau reichen die Szenarien, die im Ausschuss für Kultur und Sport skizziert wurden.
Die Schule ist seit 2008 bereits auf zwei Gebäude in der Innenstadt verteilt: Das Stammhaus mit elf Klassenzimmern für die Klassen 1 bis 9 in der Herrenstraße 19 und das ehemalige Zollamtsgebäude mit vier Klassenzimmern in der Herrenstraße 22 für die Berufsschulstufe (Klasse 10 bis 12). Weitere Kinder werden in fünf Außenklassen an anderen Schulen unterrichtet. Dabei umfasst der Schulbezirk, aus dem die Förderschüler kommen, den nördlichen Landkreis inklusive Murgtal und in der Rheinebene den Bereich bis Hügelsheim.

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Erstellt:
1. Oktober 2020, 07:15 Uhr
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