Ortsvorsteher mit Lizenz zum Trauen

Rastatt (ema) – Rauentals Ortsvorsteher Thorsten Ackermann ist Rastatts (dienst-)jüngster Stadtteilchef. Der 41-Jährige, der dort auch aufgewachsen ist. muss Rauental durch eine Phase des Umbruchs führen.

Thorsten Ackermann ist selbst in Rauental aufgewachsen und dort seit vergangenem Jahr Nachfolger von Bertold Föry als Ortsvorsteher. Foto: Mauderer

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Thorsten Ackermann ist selbst in Rauental aufgewachsen und dort seit vergangenem Jahr Nachfolger von Bertold Föry als Ortsvorsteher. Foto: Mauderer

Von Egbert Mauderer

„Man sollte immer seine Träume verfolgen und sein Ziel nie aus den Augen verlieren“, lautet eine Maxime im Leben von Thorsten Ackermann. Mit dieser Einstellung hat der 41-Jährige auf Umwegen noch seinen Traumberuf als Lehrer ergriffen. Und sollte die Zielstrebigkeit auch für sein Ehrenamt als Ortsvorsteher gelten, dann dürfen die Rauentaler Bürger auf einen emsigen Vertreter ihrer Interessen hoffen.
Ackermann ist aus der Kommunalwahl 2019 als einziger neuer und zugleich jüngster Ortsvorsteher in Rastatt hervorgegangen. Dass er sich dazu bereit erklärte, für das Amt zu kandidieren, stand erst nach reiflicher Bedenkzeit fest. Kein Wunder: Nachdem Vorgänger Bertold Föry nach drei Jahrzehnten seinen Abschied angekündigt hatte, lagen vor der Rauentaler Kommunalpolitik plötzlich riesige Fußstapfen. „Bertold Föry war allgegenwärtig und hat Rauental in 30 Jahren sehr stark geprägt“, weiß Ackermann, der selbst im kleinsten Rastatter Stadtteil aufgewachsen ist.

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Erstellt:
12. Juni 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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