Obst- und Gartenexperte Kimberger hört auf

Rastatt (sl) – Uwe Kimberger geht nach 36 Jahren als Kreisfachberater für Obst- und Gartenbau in Rente. Über die Jahrzehnte erlebte er den stetigen Wandel des Obstbaus hautnah mit.

Auch mit den Bienen auf dem Landratsamt hat Uwe Kimberger (rechts) zu tun. Hier kontrolliert er die Kästen mit dem Hornissenbeauftragten Bernhard Unser.  Foto: Sebastian Linkenheil

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Auch mit den Bienen auf dem Landratsamt hat Uwe Kimberger (rechts) zu tun. Hier kontrolliert er die Kästen mit dem Hornissenbeauftragten Bernhard Unser. Foto: Sebastian Linkenheil

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Eigene Obstbäume waren früher für nicht wenige Mittelbadener Einnahmequelle und Selbstversorgung, heute sind sie für die meisten Baumbesitzer eher Hobby und Beitrag zum Landschafts- und Artenschutz: Der Obstbau ist seit Jahrzehnten im Wandel. Uwe Kimberger hat diesen Wandel begleitet, denn seit 1985 ist er Kreisfachberater für Obst- und Gartenbau. Damit ist jetzt Schluss. Heute ist der letzte Arbeitstag des 65-Jährigen.
Die Verbundenheit mit der Natur und der Landwirtschaft begleitet Kimberger schon sein ganzes Leben. In Bruchsal zur Welt gekommen, verbrachte der kleine Uwe seine Kindheit bei der Großmutter in Kraichtal-Unteröwisheim. „Da gab es nicht nur Hühner, eine Ziege und ein Schwein, sondern auch einen Obstgarten“, erzählt er. Nach dem Abitur studierte Kimberger Gartenbau und hängte noch ein Aufbaustudium als Wirtschaftsingenieur dran. Offenbar war das ein gutes Rüstzeug, denn mit seiner Bewerbung beim Landkreis Rastatt war er gleich erfolgreich. Den Ausschlag habe aber auch gegeben, dass er aus Baden stammt und mit der Mentalität vor Ort vertraut war, erinnert sich Kimberger. Denn ein „Schreibtischtäter“ wurde er nicht.

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