Obdachlosenunterkunft: Räumung noch in diesem Jahr

Rastatt (ema/BT) – Die Stadt Rastatt will Obdachlose, die bisher die Unterkunft in der Mühlstraße in Niederbühl genutzt haben, künftig in städtischen Wohnungen in der Hohlohstraße unterbringen.

Reif für die Abrissbirne: Die Obdachlosenunterkunft in der Mühlstraße Niederbühl soll noch dieses Jahr geräumt werden. Foto: Egbert Mauderer/Archiv

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Reif für die Abrissbirne: Die Obdachlosenunterkunft in der Mühlstraße Niederbühl soll noch dieses Jahr geräumt werden. Foto: Egbert Mauderer/Archiv

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Die Stadt Rastatt wird noch in diesem Jahr ihre zentrale Obdachlosenunterkunft in der Mühlstraße Niederbühl räumen und wohl Anfang kommenden Jahres abreißen. Dies wurde jetzt bei der Haushaltsberatung bekannt. Hintergrund ist die geplante Verlängerung der L77 als Ortsumfahrung des Meerrettichdorfs, für die das Grundstück benötigt wird.
Das Haus ist in der Regel vorgesehen für bis zu 30 alleinstehende Männer; derzeit leben dort 15 Personen. Marschroute der Verwaltung war bislang, das marode Gebäude am Gewerbekanal abzureißen und dann Obdachlose in dem neuen Wohnheim unterzubringen, das die Stadt einen Steinwurf entfernt in der Weiherstraße gebaut hat. Doch davon rückt man im Rathaus ab, wie aus einem Sachstandsbericht für den Gemeinderat hervorgeht. Das Wohnheim wird weiter für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung benötigt, weil die Zuweisungszahlen weiterhin konstant seien.

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Erstellt:
15. Februar 2021, 07:23 Uhr
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