Neuordnung bei der Wasserversorgung

Rastatt (ema) – Förch wird künftig von den Stadtwerken Rastatt mit Wasser versorgt. Auch Kuppenheim bandelt an.

Das Wasserwerk Förch soll nach der Neustrukturierung erst mal stillgelegt werden. Foto: Archiv

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Das Wasserwerk Förch soll nach der Neustrukturierung erst mal stillgelegt werden. Foto: Archiv

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Es waren Wochen des starken Unbehagens für die Förcher Bürger zum Jahreswechsel 2019/2020: Weil das Umweltbundesamt die Orientierungswerte bezüglich der PFC-Belastung verschärft hatte, sollten Schwangere, Säuglinge und Kinder bis drei Jahren vorerst nicht mehr das aus dem örtlichen Wasserwerk geschöpfte Leitungswasser trinken. Eine der Konsequenzen der damaligen Notlage wird nun zu einer Neuordnung der Wasserversorgung führen.
Seit Jahrzehnten ist der kleinste Rastatter Stadtteil aus dem örtlichen Wasserwerk versorgt worden. Dieses gehört allerdings dem 1967 gegründeten Wasserversorgungsverband Vorderes Murgtal (WVV), der noch Verbraucher in Kuppenheim, Selbach und Gernsbach aus Förch beliefert. Die Mitgliedskommunen hatten sich Ende vergangenen Jahres darauf verständigt, einen neuen Weg zu gehen, der zum neuen Jahr 2022 beginnen soll, wenn sich der WVV zum Jahresende aufgelöst hat.

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