Neuer Fuß- und Basketballplatz für Rastatt

Rastatt (red) – In der alten Bahnhofstraße entsteht ein neuer Fuß- und Basketballplatz. Ein Grundstückstausch macht’s möglich.

Der ehemalige Bolzplatz an der Alten Bahnhofstraße gehört jetzt der Lebenshilfe.Foto: av

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Der ehemalige Bolzplatz an der Alten Bahnhofstraße gehört jetzt der Lebenshilfe.Foto: av

Nur wenige Meter entfernt von dem früheren Standort des Bolzplatzes in der Alten Bahnhofstraße in Rastatt wird Anfang dieser Woche mit dem Bau eines neuen Fuß- und Basketballplatzes begonnen. Deutlich mehr Platz zum Bolzen und Körbe werfen wird der nun rechteckige Platz nach seiner Fertigstellung voraussichtlich Ende des Jahres bieten.
Für rund 154.000 Euro wird die Firma Bau und Grün die asphaltierte Spielfläche errichten, auf der sowohl zwei Fußballtore als auch zwei Basketballkörbe Platz finden. Damit keine Bälle auf die Straße rollen, wird ein Gitterzaun ringsherum aufgestellt, berichtet die städtische Pressestelle.

Neben der Sportfläche wird eine Aufenthaltsecke eingerichtet, die mit Sitzbögen, einer Bank-Tisch-Kombination und Stehhockern für Zuschauer ausgestattet wird. Bei der Planung des Platzes beteiligt waren neben der Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie und dem städtischen Jugendbeteiligungsreferenten auch einige Jugendliche, informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Neubau eines Regenüberlaufbeckens

Grund für die Verlegung des Bolzplatzes war ein Grundstückstausch der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal mit der Stadt Rastatt. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung musste für das Gebiet Alte Industrie umfangreiche Maßnahmen zur Regenwasserbehandlung umsetzen. Da auch die Lebenshilfe eine größere Erweiterung ihres Areals geplant hatte, erfolgte eine gemeinsame Neuordnung der Grundstücke und Infrastruktur.

Für den Neubau des Regenüberlaufbeckens wurde in einem ersten Bauabschnitt ein neuer Geh- und Radweg entlang dem Industriegleis zwischen der Rauentaler Straße und der Alten Bahnhofstraße angelegt. Darunter wurde der Abwasserkanal verlegt, der sich zuvor auf dem Gelände der Lebenshilfe befand. Zudem wurde der Verbindungsweg, der von den Wohnvierteln fußläufig zum Bahnhof führt, in Richtung Industriegleis verschoben und beleuchtet. Nun stehen noch kleinere Restarbeiten an. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei rund 2,7 Millionen Euro.

Im zweiten Bauabschnitt, der im kommenden Jahr beginnen soll, folgt der Umbau der Rauentaler Straße zwischen der Bahn-Unterführung und dem Industriegleis. Dabei soll auch ein Fahrradschutzstreifen parallel zur Straße entstehen. Gleichzeitig wird das Regenüberlaufbecken mit Zu- und Ablaufleitungen gebaut. Die Arbeiten sollen Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt liegen bei rund 5,7 Millionen Millionen Euro.

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Erstellt:
14. September 2020, 16:14 Uhr
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