Nachtschwärmer haben wenig zu befürchten

Rastatt/Baden-Baden/Bühl (sie) – Die nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte im Kreis Rastatt wird offenbar kaum kontrolliert. Wer sich trotzdem vor die Tür wagt, muss kaum mit einer Strafe rechnen.

Nächtliche Weihnachtsatmosphäre in Rastatt: Ungeimpften bleibt dieser Anblick eigentlich vorenthalten. Für sie gilt seit einer Woche eine nächtliche Ausgangssperre.Foto: Holger Siebnich

© Holger Siebnich

Nächtliche Weihnachtsatmosphäre in Rastatt: Ungeimpften bleibt dieser Anblick eigentlich vorenthalten. Für sie gilt seit einer Woche eine nächtliche Ausgangssperre.Foto: Holger Siebnich

Von BNN-Redakteur Holger Siebnich

Es ist eine harte Maßnahme, die aber offenbar kaum kontrolliert wird: Seit einer Woche müssen Ungeimpfte im Landkreis Rastatt zwischen 21 und 5 Uhr zu Hause bleiben. Da die Corona-Inzidenz über dem Wert von 500 liegt, gelten für sie nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Wer sich trotzdem vor die Tür wagt, muss aber kaum mit einer Strafe rechnen. Theoretisch drohen bei Verstößen gegen die Ausgangssperre Bußgelder im Rahmen zwischen 50 und 500 Euro, der Regelsatz liegt bei 75 Euro. Ob das überhaupt schon einmal jemand zahlen musste, ist aber fraglich. Die Stadtverwaltung Rastatt teilt mit, dass derartige Kontrollen „bisher kein Schwerpunkt waren und nur im Rahmen der Gastronomie-Kontrollen gestreift wurden“. Auch wegen der Uhrzeiten seien Kontrollen der Ausgangsbeschränkung eher Sache der Polizei.

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Erstellt:
2. Dezember 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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