Muggensturm plant Mahnmal für NS-Opfer

Muggensturm (as) – Einen zentralen Gedenkplatz für alle Opfer des NS-Regimes plant die Gemeinde Muggensturm auf dem Fliederplatz. Sie initiiert ein eigenes Mahnmal, statt Stolpersteine zu verlegen.

Der Fliederplatz in der Wilhelmstraße soll zentraler Gedenkort werden. Dort will Muggensturm mit weiteren Mahnmalen die Erinnerung an NS-Opfer wachhalten. Foto: Frank Vetter

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Der Fliederplatz in der Wilhelmstraße soll zentraler Gedenkort werden. Dort will Muggensturm mit weiteren Mahnmalen die Erinnerung an NS-Opfer wachhalten. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteurin Anja Groß

Die Erinnerung wach zu halten an während des NS-Regimes deportierte Juden, diesem Ansinnen fühlt sich auch Muggensturm verpflichtet. Dennoch lässt der Gemeinderat mit seiner Entscheidung am Montagabend offen, ob man sich auch am Projekt Stolpersteine beteiligen wird. Vielmehr ist ein eigenes Erinnerungsprojekt geplant.
Im Bereich der ehemaligen Synagoge soll ein Kunstobjekt aufgestellt werden, auf dem die Namen aller Muggensturmer Opfer des NS-Regimes verewigt werden – und nicht nur die der deportierten Juden. Der Kreativkreis soll Gestaltungsvorschläge machen.

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