Kurze Gottesdienste ohne Gesang erlaubt

Rastatt/Baden-Baden (mak) – Die Kirchengemeinden im Kreis Rastatt erarbeiten aktuell Schutzkonzepte, um sich unter Einschränkungen wieder treffen zu können. Die evangelische Landeskirche in Baden und das erzbischöfliche Ordinariat haben entsprechende Verordnungen erlassen.

Die Kirchengemeinden im Kreis bereiten sich darauf vor, wieder Gottesdienste anbieten zu können.

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Die Kirchengemeinden im Kreis bereiten sich darauf vor, wieder Gottesdienste anbieten zu können.

Von Markus Koch

Die Vorfreude auf eine Wiederaufnahme von Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen, die nun wieder möglich ist, wird bei den Dekanen Thomas Jammerthal (evangelischer Kirchenbezirk Baden-Baden/Rastatt) und Josef Rösch (katholisches Dekanat Rastatt) durch die Einschränkungen getrübt, die notwendig sind. So ist beispielsweise Singen nicht erlaubt. Einig sind sich beide darin, dass es so schnell keine Rückkehr zu „normalen“ Gottesdiensten geben wird.
Die evangelische Landeskirche in Baden hat am Donnerstagabend ein Schutzkonzept für die Feier von Gottesdiensten verabschiedet. So sind zwei Meter Abstand zwischen den Gottesdienstbesuchern einzuhalten (Familien werden nicht getrennt), was sich dann je nach Raumgröße auf die Zahl der zugelassenen Gläubigen auswirkt. Um die Verweildauer zu begrenzen, werden kurze Gottesdienst von einer halben Stunde empfohlen. Ein Mundschutz ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Zudem ist bis Erntedank kein Abendmahl möglich.

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