Kombibad soll schrumpfen

Rastatt (ema) – Die Verwaltung hat ihren Vorschlag für ein geschrumpftes Kombibad vorgelegt. Der Technische Ausschuss berät am Montag darüber.

Ein Ganzjahresbecken wie im Alohra will die Verwaltung verhindern – zu defizitär und klimaschädlich. Foto: av

© ema

Ein Ganzjahresbecken wie im Alohra will die Verwaltung verhindern – zu defizitär und klimaschädlich. Foto: av

Von Egbert Mauderer

Für die Ausstattung des künftigen Kombibads fällt am heutigen Montag die Vorentscheidung: Die Stadtverwaltung legt dem Technischen Ausschuss (Sitzungsbeginn: 17.30 Uhr) als Beschlussvorlage ein abgespecktes Konzept vor, wie es sich bereits im vergangenen Monat nach der Präsentation eines neuen Gutachtens abgezeichnet hat.
Wie berichtet, sah sich die Verwaltung zum Einschreiten gezwungen, weil die Gewerbesteuereinnahmen eingebrochen sind. Würde man gemäß den aktuellen Beschlüssen vorgehen, würden die Kosten für das Kombibad bei einem Baubeginn im Jahr 2023 auf rund 50 Millionen Euro klettern. Zu viel, heißt es aus dem Rathaus. Die Verwaltung will nicht mehr als 40 Millionen Euro ausgeben (inklusive Risikopuffer und Baukostensteigerung) und schlägt vor, bisherige Beschlüsse aufzuheben. Sollten Technischer Ausschuss und Gemeinderat mitziehen, würde das das Aus für das Ganzjahresaußenbecken, die Sauna und die Fünf-Meter-Sprungturmanlage samt Kletterwand und Sprungbecken bedeuten.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
9. März 2020, 07:37 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte